Suche

Nachrichten Ansicht

News

17.07.2026 Kategorie: Ejuwo

Neugierig aufeinander und auf die Welt

Sommergarten 2026 zu Ende

Fünf Tage Sommergarten mit 17 Kindern, 11 Menschen im Team (nie alle gleichzeitig da) und einer Teamerin-Assistentin sind am Freitag, 17. Juli mit einem Waldtag zu Ende gegangen.

Gedanken aus dem Abschlusskreis:

Start am Montag mit dem Schaf Charlotte; Charlotte hatte Freunde, über die die älteren Schafe verwundert waren und zusammen haben sie ein ziemliches Abenteuer erlebt und auch wir haben uns am Montag kennengelernt, einige Wiederbegegnungen gab es, aber auch viele neue Gesichter, Kinder mit ganz unterschiedlichen Ideen und Wünschen und worauf sie Lust haben – ein guter und bunter und vielfältiger Auftakt für unser Sommergartenabenteuer.

Am Dienstag gab es ganz schön viel Action: Spiele mit Teppichfliesen und eine Olympiade. Begleitet hat uns die Geschichte „Verlieren ist was für Gewinner“. Die Tiere wollten unbedingt einen Wettkampf machen, aber wenn jedes etwas anderes gut kann und schon gar keines verlieren will, ist ein gerechter Wettkampf ganz schön schwierig. Auch wir haben am Dienstag schon gut gemerkt, wer von uns was gerne macht und was gerne kann: Fußball spielen, basteln, krasse Dinge bauen, sich Dinge merken, sehen wo andere Hilfe brauchen. Gut, dass wir alle so verschieden sind!
Und beim Unwetter am Abend hat es auch noch unser Zirkuszelt zerstört.

Mittwoch: ein Tag im Zoo, Abenteuer mit Fahrstühlen und Rolltreppen und Zeitanzeigen auf Bahngleisen, Kartenspiele und Zöpfe flechten unterwegs, endlich am Zoo, Bootstour, Klettern im Heißluftballon, Wombatsuche, Weißkopfseeadler dicht über uns, Pommes und Wassermelone und so viele Tiere, Spielmöglichkeiten und Spaß zusammen. Waren wir eine Stunde später zurück als geplant? Ja. Sind wir dafür durch die Wasserfontänen vorm Hauptbahnhof Hannover getobt, haben auf dem Bahnsteig gesungen und auf der Fußmatte im Zug Quartett gespielt? Auch ja!

Donnerstag folgten wir in der Geschichte drei Schafen, die die Arche auf den Kopf gestellt haben mit ihren drei Wollregeln: Freunde finden und was für andere machen, sichtbar sein statt versteckt um sicher zu sein, eigene Wege gehen. Bunt wurde es gestern auch noch: ihr habt Steine bemalt und euch Tücher mit Batikfarben gestaltet. Absolut regenbogenarchenoahvielfaltsbunt!

Und heute liegt der letzte Sommergartentag hinter uns. Ein Tag im Wald. Mit einer wilden Jagd nach dem geheimnisvollen Mr. X. Mit Adleraugen und Waldbodenmandala und Erinnerungsstücken und einem Picknick in der Kuhle und ganz klettern, rutschen, balancieren.

Was ich aus dieser Woche mitnehme? Die Gewissheit, dass eine gute Gemeinschaft nicht von alleine entsteht. Es braucht Kinder wie euch, die neugierig aufeinander und auf diese Welt sind. Die ganz unterschiedlich sind und darin entdecken, wie viel mehr man gemeinsam schaffen kann. Es braucht eine Ort, in dem Zusammenleben möglich ist. An dem sich große und kleine Menschen, jüngere und ältere auf Augenhöhe und mit Liebe und Vertrauen begegnen. Es braucht Jugendleiter*innen wie Emma, Eni, Fiona, Freddi, Jonas, Lotta, Paul, Robert, Tim und Vici, die ihre Ferien, vorlesungsfreien Zeiten, freie und sogar Urlaubstage verschenken um anderen eine besondere Zeit zu ermöglichen.
Und, um Gemeinschaft wachsen zu lassen, braucht es Gottes guten Geist, so wie es hier im Wald Sonne und Regen und guten Boden und frische Luft braucht, damit etwas wächst. Uns ist warm und hell mit Gott an unserer Seite. Durst und Sehnsucht stillt Gott. Gott ist der feste Grund, auf dem wir stehen und füllt uns mit jedem Atemzug mit Leben und Liebe und Neugier.

Danke für den gemeinsamen Sommergarten!

 

Beitrag von Thomas Otte